Kopf der Fanny Ebers (Detailkopie)
Beschreibung
Kopf der Fanny Ebers (Detailkopie), 1827
Verbleib unbekannt
Ö/Lwd.
Prov.: Berlin, Slg. Moritz Ebers
Lit.: Brief W. Schadow an J. Fränkel, 17.2.1829 (HHI, Nr. 10.1372/8); Grewe 1998 d, T. 2, S. 195, Kat.-Por. Nr. 52.1
Quellenhinweise
Wilhelm Schadow: Werkverzeichnis der Gemälde mit einer Auswahl der dazugehörigen Zeichnungen und Druckgrafiken
Seite 238
127. (Abb S 237) Fanny Ebers (1827)
Öl/Lwd., 176 x 111,5 cm
[...] denn "wie meine Umgebungen und Michael Beer mir versichern, gehört es zu meinen besten Arbeiten" (Brief an Joseph Fränkel 10.11.1827, SMBPK/ZA, AS D III 4509). Wie schon in der Vergangenheit (Nrn. 15, 88) schob der frisch ernannte Akademiedirektor die Versendung des Werks wegen dessen offensichtlicher Bedeutung und Qualität vor sich hin, diesmal, um seinem Schüler Christian Köhler Gelegenheit zu geben, den Kopf zu kopieren (Nr. 127.1). Dahinter standen ganz pragmatische Überlegungen des um Mäzenatentum bemühten frisch gekürten Akademiedirektors. "Ich will den Moritz damit überraschen;" verriet er seinem Freund Joseph Fränkel und hoffte, "vielleicht bewegt es auch insgesamt den Jungen seine Unterstützung auf ein Jahr zu verlängern. Da es mir gut zu werden scheint, so wird es vielleicht den Erfolg haben" (ebd.). Im August 1828 stellte Schadow das Porträt in Düsseldorf, im Oktober desselben Jahres in Berlin aus und erregte allgemeine Aufmerksamkeit.
Informationen
- Catalog ID
-
7003f8e0-0229-4ce4-8fb2-ae6e02680ed3
[Permalink] - Object ID
- CK-27-01
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